Buchtipp: Führen mit Hirn

30.09.2015 20:40 von Bärbel Röpke-Stieghorst

BuchcoverIn dem Buch Führen mit Hirn: Mitarbeiter begeistern und Unternehmenserfolg steigern ist eine profunde Sammlung an Beispielen gehirnfreundlicher und damit äußerst kreativer und kraftvoller Unternehmenskultur zusammen getragen worden. Das war die Idee von Gerald Hüther und Sebastian Purps-Pardigol, genau diese Praxis umgesetzter Erkenntnisse der Neurowissenschaften oder auch Psychologie auszumachen und zu beschreiben. Letzteres hat Sebastian Purps-Parigol mit diesem Buch in die Hand genommen.

Es gibt sie nämlich längst, die positiven Beispiele, die Zukunft ist schon da.

Immer mehr Führungskräfte wissen es: Erfolgreiches Miteinander beginnt mit und in ihnen. Es gibt sie längst, die Unternehmen, die Mitarbeitern Raum für Begeisterung und Entfaltung lassen. Und das nicht nur in kleinen Familienunternehmen, sondern auch in weltumspannenden Unternehmen wie Phoenix Contact (14.000 Mitarbeitende). Im schwierigsten Jahr der Firmengeschichte vollbrachten die Mitarbeiter Unglaubliches. Sie sparten ein, steigerten Produktivität und Kreativität! 

Verbundenheit nimmt Ängste, Beteiligung fördert Sinnhaftigkeit, flache Hierarchien und Delegation von Verantwortung stärken die aktive und kreative Seite von uns Menschen. All das kann auch die Neurophysiologie belegen. Potentialentfaltung funktioniert also. Und das in großen und kleinen Firmen der unterschiedlichsten Branchen: Hotelgewerbe, Elektronik, Bäckerei, Winterdienst, Arzneimittel, Getränkeindustrie, Naturkosmetik und Co.

So wie Gerald Hüther im Vorwort dieses Buches schreibt, wäre eine nächste entscheidene Basisinnovation in unserem Wirtschaftssystem womöglich die Entscheidung für ein förderliches und wertschätzendes Selbstverständnis im Miteinander, auch im Wirtschaftsleben. Damit Mitarbeitende im Unternehmen Freude am eigenen Denken und am gemeinsamen Gestalten nicht verlieren.

Wir sind dabei! Wer immer noch denkt, dies wäre sozialromantische Träumerei, wird in diesem Buch eines besseren belehrt. Hier gibt es gute Gründe für Ihre Argumentation.

Zurück